Liegeräder - Bequem und sportlich auf zwei Rädern

Suchen Sie das besondere Fahrgefühl? Sie haben Arm-, Rücken- oder Gesäßschmerzen beim Fahren mit dem "normalen" Fahrrad? Dann versuchen Sie es doch mal mit einem Liegerad, dem Fahrrad mit dem besonderen Fahrgefühl ohne Rücken, Arm und Gesäßschmerzen. Damit sind sie vor allem bequem und sportlich auf 2 Rädern unterwegs

Auf diesen Seiten können Sie sich ausführlich über die verschiedenen Liegeräder und Spezialfahrräder informieren und ihren ganz persönlichen Favoriten finden. Nach einer ausgiebigen Recherche sollten Sie aber auf jeden Fall einen Händler für Liegeräder aufsuchen und im besten Fall gleich eine Probefahrt vereinbaren.

Ein Liegerad ist aufgrund der kleineren Stückzahl bei der Produktion in den durchweg hochwertigen Materialien sehr teuer in der Anschaffung. Ein Kauf sollte daher gut überlegt sein, damit Sie lange Freude an Ihrem Liegerad haben.

Wir haben die Liegeräder und Spezialfahrräder in folgende Kategorien aufgeteilt:

  • Einspurige Liegeräder
  • Liegeräder mit drei Rädern (Trikes, Liegerad Trikes oder auch Liege-Dreiräder genannt)
  • Liegeräder mit Vollverkleidung (Velomobile)

Vorteile

Liegeräder bieten dem Fahrer aufgrund des nach hinten geneigten Sitzes eine für Arme, Handgelenke, Nacken und Rücken viel angenehmere und ermüdungsfreie Sitzposition. Auch das Gesäß wird durch Verwendung eines Schalen- oder Netzsitzes nicht so beansprucht wie auf einem Sattel eines "normalen" Rades. Weitere Vorteile sind neben der Gesundheit vor allem der geringe Luftwiderstand, die Sicherheit, und bessere Kraftübertragung.

Einspurige Liegeräder gibt es als Front- und Heckantrieb für Beine und/oder Arme. Beim Antrieb für die Arme spricht man auch von Handbikes oder Ruderbikes. Aufgrund des unterschiedlichen Rahmenbaus unterscheidet man Sesselräder, Kurzlieger, Tieflieger und Langlieger

Auch der Lenkerbau ist bei Liegerädern ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Wir unterscheiden einen Oberlenker von einem Unterlenker. Viele Liegeräder gibt es in beiden Varianten. Letztendlich ist es aber auch Geschmackssache. Wobei die Eingewöhnung bzw. Liegerad-Neueinstier bei einem Oberlenker deutlich kürzer ist. Liegeräder mit Untenlenker bieten gerade bei langen Radreisen den Vorteil, dass die Arme nicht ermüden und der Fahrer den freien Blick nach vorne genießen kann.

TIPP für Einsteiger: Um auf einspurigen Liegerädern zu fahren, bedarf es schon etwas Übung. Aber keine Angst, so lange dauert die Umgewöhnung auch nicht. Am leichtesten geht es zunächst mit Rädern, die einen sog. Oberlenker haben. Weitere Unterschiede gibt es auch bezüglich der Sitzhöhe. Man unterscheidet u.a. Tieflieger, Semitieflieger und Highracer. Bei letztgenannten begegnet man den Autofahrern durchaus auf "Augenhöhe".

Nachteile

Auch ein paar Nachteile von Liegerädern möchten wir nicht verschweigen. Da wäre zunächst der hohe Preis des Liegerades. Diese ist vor allem dadurch bedingt, dass die Hersteller aufgrund der geringen Nachfrage die Liegeräder nur in geringen Stückzahlen im Vergleich zu normalen Rädern produzieren. Zusätzlich verarbeiten die Hersteller in Liegerädern ausnahmslos hochwertiges Material und Teile.

Ein weitere Nachteil ist der Wetterschutz, da der Körper aufgrund der liegenden Position in seiner vollen Länge dem Regen ausgesetzt ist. Aber hier gibt es Abhilfe in Form von sog. Streamern, die zumindest ein Teil des Regens abhält